An dieser Stelle finden Sie rechtzeitig vor der Eröffnung der Weihnachtsbaumsaison eine
Stellungnahme des BWS.
Ansprechpartner für die Presse ist der Verbandsvorsitzende Bernd Oelkers.
PRESSEMITTEILUNG | 16. November 2011
Der Weihnachtsbaum: Ein Stück Waldkulturerbe
In
einigen Tagen geht das Internationale Jahr der Wälder 2011 zu Ende. Der
deutsche Beitrag zu dem UN-Jahr lautet: „Entdecken Sie unser Waldkulturerbe“.
Der Weihnachtsbaum ist Bestandteil der Kampagne als ein ganz besonders
traditionelles Stück Waldkulturerbe.
Die Vereinten Nationen haben 2011 zum „Internationalen Jahr der Wälder“ erklärt. In
mehr als 6.000 Aktionen und mit über 1.000 Partnern wird der Wald in der nationalen
Kampagne als faszinierender Naturraum und lebendiger Wirtschaftszweig
dargestellt. Der Wald schützt Klima, Wasser und Boden. Er ist ein wichtiger
natürlicher Lebensraum, ein wertvolles Naturerbe.
Im vergangenen Jahr feierte der Weihnachtsbaum seinen 500. Geburtstag. Zu Beginn
dieser langen Tradition kamen die Bäume zunächst aus dem Wald. Der
Weihnachtsbaum ist daher ein elementarer Bestandteil unseres Waldkulturerbes.
Heute werden die Bäume größtenteils in speziell angelegten Kulturen auf
landwirtschaftlichen Flächen erzeugt. In Zusammenarbeit mit dem
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
hat der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger (www.bvwe.de)
Informationsmaterial zur Ausstattung der Weihnachtsbaum-Verkaufsstände
entwickelt. Die Weihnachtsbaum-Erzeuger zeigen sich damit als Partner des
Internationalen Jahres der Wälder und veranschaulichen die Tradition und
Wertigkeit des natürlichen Weihnachtsbaumes.
Das Motto der Kampagne des BMELV„Entdecken Sie unser Waldkulturerbe“ ist zu
Weihnachten durch„...natürlich mit
Ihrem Weihnachtsbaum“ ergänzt worden. Viele weitere interessante Informationen
gibt es im Internet unter www.wald2011.de.
Es lohnt sich, ein paar Überraschungen gibt es auch!
PRESSEMITTEILUNG | 09. November 2011
Stabile Preise für den Weihnachtsbaum
Gute Nachricht für über 90% aller Familien in Deutschland. Die Preise für Weihnachtsbäume bleiben stabil auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Weihnachtsbaum-Erzeuger gehen nach Auskunft von Bernd Oelkers, Vorsitzender des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger in Deutschland e.V., für die bevorstehende Saison 2011 von einer stetigen Nachfrage aus. In Deutschland sind in den zurückliegenden Jahren stets zwischen 23 und 25 Mio Weihnachtsbäume verkauft worden. In über 90% aller Familien zählt der Weihnachtsbaum damit zum elementaren Bestandteil des Festes. Bei ausgeglichenem Angebot können die Verbraucher, so Oelkers, mit stabilen Vorjahrespreisen rechnen, d.h.: je nach Qualität 16 bis 22 Euro pro laufenden Meter für Nordmanntannen, 9 bis 12 Euro/lfd m für Blaufichten und 5 bis 7 Euro/lfd m für Fichten.
In der Verbrauchergunst liegt die Nordmanntanne mit einem Marktanteil von etwa 80% weiterhin ganz vorn. Mit großem Abstand folgen Blaufichten mit einem Anteil von etwa 15%. Die verbleibenden 5% entfallen größtenteils auf Fichten. Dabei kann jede Baumsorte mit etwas Besonderem aufwarten.
Die Nordmanntanne zeichnet sich durch den gleichmäßigen Wuchs und die weichen Nadeln aus. Blaufichten sind durch ihre kräftig grün bis stahlblauen Nadeln und den angenehmen Duft charakterisiert. Die Nobilistanne trägt silbrig-blaue Nadeln und verströmt einen intensiven Nadelduft. Die Rotfichte gilt als traditioneller, preiswerter Weihnachtsbaum mit dunkelgrünen Nadeln.
Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland
Bernd Oelkers
Klauenburg 6
21279 Wenzendorf
Tel.: 04165/222000
Fax: 04165/2220033
bernd.oelkers@hof-oelkers.de
www.hof-oelkers.de